
Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn
In den einzelnen Abteilungen im Inneren des Museumsgebäudes gibt es folgendes zu sehen:
Auf der zum Museum gehörenden Außenfläche (ca. 1,5 ha) wird den Besuchern wüchsiges Hoch- und Niedermoor, ein Moorlehrgarten, verschiedene Typen von Bohlenwegen, eine Moorkate, eine Schmalspurkampflok, eine 3000 Jahre alte Mooreiche, ein Buchweizenfeld, Bienenstände, Torfpütte mit Schlagfeld und Torfbült und eine große Anzahl verschiedener Torfgroßgeräte aus der Torfindustrie gezeigt.
Allgemein
Lage
Im Nordwesten mittendrin – so könnte man die Lage des Ammerlandes prägnant beschreiben. Es nimmt den südöstlichen Teil des Ostfriesisch-Oldenburgischen Geestrückens ein und erstreckt sich vom Oldenburger Stadtgebiet nach Westen bis zur Leda-Jümme-Marsch sowie von der Friesischen Wehde im Norden bis an den Küstenkanal.
Nachbarkreise sind im Süden neben der kreisfreien Stadt Oldenburg die Landkreise Oldenburg und Cloppenburg, im Westen Leer, im Norden Friesland und im Osten der Landkreis Wesermarsch. Die naturräumliche Beschaffenheit des Ammerlandes hat man häufig mit der Fläche eines Pultes verglichen. Das ist gar nicht so weit hergeholt. Denn das Gebiet des Landkreises hat in Richtung Nordosten, zur Marsch hin, seine hohe Kante, während das Areal in Richtung Südwesten, wo die Moore liegen, leicht abflacht.
Zwei Autobahnen (A 28, A 29), zwei Bundesstraßen (B21, B401) und zwei Eisenbahnlinien durchziehen den Kreis. Sie verbinden ihn mit den Oberzentren Wilhelmshaven und Oldenburg. Neben dem JadeWeserPort ist die geplante Küstenautobahn A 22 mit der Anschlussstelle Westerstede ein wichtiges Infrastrukturprojekt in der gesamten Region.
Geschichte
Schon in sächsischer Zeit (800 n. Chr.) gab es ein eigenständiges Herrschaftsgebiet, den Ammergau (Pagus ameri), dessen Gebiet etwa den heutigen Landkreis Ammerland umfasste. Es war ein von mächtigen Randmooren umgrenztes Geestgebiet, das ungefähr von der Wapel-Jade-Niederung im Norden bis zur Vehne und Hunte im Süden reichte. Spuren der menschlichen Existenz sind im Torf dieses Moores von der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit hinein nachweisbar.
Als moderne Verwaltungseinheit geht der Landkreis auf die Oldenburgische Verwaltungsreform von 1933 zurück. Damals wurden die sechs heute noch bestehenden Großgemeinden geschaffen, deren Grenzen sich an alten Kirchspielgrenzen orientieren.
Land-gut-Hotel Hengstforder Mühle, AmmerlandHauptstraße 302 26689 Apen Deutschland /Oldenburg Fon: +49 - (0)4489 - 9272 - 0 info@hengstforder-muehle.de |
|
|
